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Auf den Punkt · 19. September 2026

Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Mit Kaffee und Kuchen gegen den Rechtsruck?

21 MinNachrichtenFolge 2356

Beschreibung

Von allen deutschen Bundesländern ist Mecklenburg-Vorpommern am dünnsten besiedelt. Weniger als 1,6 Millionen Menschen leben zwischen Ostsee, Hamburg, Stettin und Brandenburg. Seit der Wende ist die Bevölkerung um 400 000 Menschen geschrumpft. Und aktuell sterben dort deutlich mehr Menschen als geboren werden. Ohne Zuwanderung wäre die Entwicklung noch düsterer.

Mehr als die Hälfte aller Einwohner lebt auf dem Land. Und hier hat sich die politische Landkarte bereits zur Bundestagswahl blau eingefärbt. In dem Dorf Wasdow kam die AfD auf 56 Prozent. Hier lebt Karen Wieprich und hier hat sie 2013 den Verein “Quietjes” gegründet, der sich “für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander” einsetzt und durch “Begegnungen einen Beitrag für eine demokratische Gesellschaft frei von Vorurteilen und Ausgrenzung” setzen will.

Dazu stellen sich Wieprich und die anderen Vereinsmitglieder regelmäßig auf öffentlichen Plätzen in Dörfern und Kleinstädten auf. Dabei haben sie Tische, Bänke sowie Kaffee und Kuchen. So schaffen sie einen Raum, in dem Menschen niedrigschwellig miteinander ins Gespräch kommen – ohne Druck, ohne Vorwürfe. Insbesondere in den Wochen vor der Landtagswahl am Sonntag sind Wieprich und ihre Vereinsmitglieder viel unterwegs gewesen, um sich für eine bunte und offene Zivilgesellschaft einzusetzen.

Den Link zum Netzwerk “Zusammen bewegen” finden Sie hier und hier den Verein “Quietjes” von Karin Wieprich.

Moderation, Redaktion: Lars Langenau

Redaktion: Nadja Schlüter, Sarah Neu, Pauline Claßen

Produktion: Carolin Lenk

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