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Auf den Punkt · 16. September 2026

Warum die Regierung beim Spritpreis ehrlicher sein sollte

12 MinNachrichtenFolge 2353

Beschreibung

Diese Woche gab es wieder einen neuen Rekordwert: Im bundesweiten Tagesschnitt kostet der Liter Super E10 etwa 2,30 Euro. Zum Vergleich: Vor einem Jahr, im September 2025, hat der Liter E10 im Schnitt 1,66 Euro gekostet.

Seit Beginn dieses Jahres sind die hohen Spritpreise ein Problem für alle, die viel mit dem Auto fahren müssen. Denn seit die USA im Februar 2026 Iran angegriffen haben, steigen die Preise weltweit. In Deutschland wurde der Preis im Sommer zwei Monate lang gedrückt, weil die Bundesregierung einen Tankrabatt eingeführt hatte. An diesem Dienstag hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, dass die Verbraucher auch jetzt wieder entlastet werden sollen. Das genaue Instrumentarium stehe aber noch nicht fest, so der Kanzler und CDU-Chef.

Die Koalitionspartner haben verschiedene Ideen, etwa einen neuen Tankrabatt, eine Übergewinnsteuer oder einen Preisdeckel. Wie sinnvoll wären diese Maßnahmen? Und welche Konsequenzen könnte die erneute Spritpreis-Debatte für die Bundesregierung haben? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Claus Hulverscheidt, leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik in der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin.

Weitere Nachrichten: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hält Rede zur Lage der Union; CDU-Ministerpräsidenten sichern Merz Unterstützung zu.

Zum Weiterlesen und -hören:

Hier geht es zum Text über das Gefühl, sich in Zukunft nicht mehr auf den Sommer freuen zu können.

Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter

Redaktion: Lars Langenau, Sarah Neu

Produktion: Laura Sagebiel

Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD und Welt.

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