Beschreibung
In Frankfurt am Main sind in den vergangenen Monaten insgesamt acht Malaria-Erkrankungen registriert worden. Drei der Infizierten sind inzwischen an der Krankheit verstorben. Das allein ist schon ungewöhnlich. Aber noch ungewöhnlicher ist, dass zwei der Malaria-Fälle bei Menschen aufgetreten sind, die nicht zuvor Urlaub in einem Tropengebiet gemacht hatten und die sich auch nicht an einem Flughafen aufgehalten haben – aber sie leben in der Nähe des Flughafens.
Was dahinter stecken könnte, erklärt in dieser Podcastfolge Berit Uhlmann, Gesundheitsexpertin aus dem SZ-Wissen-Ressort. Sie hält es für wahrscheinlich, dass eingeschleppte Mücken das Virus übertragen haben, zunächst am Flughafen und dann in dem nahegelegenen Wohngebiet. Derartige Übertragungen seien in Deutschland aber äußerst selten. Deshalb sei das Risiko einer Erkrankung in Frankfurt auch sehr gering. Malaria könne außerdem gut behandelt werden, wenn die Krankheit früh entdeckt wird. Dass jetzt die Behörden entsprechend sensibilisiert seien, helfe dabei, etwaige weitere Fälle schnell zu entdecken.
Weitere Nachrichten: Parlamentswahlen in Russland; Verbindung zwischen Drohnenfunden in Niedersachsen und Leipzig möglich.
Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die rechten Streamer. Und hier finden Sie die bereits veröffentlichten Folgen von „Weidelland“, die SZ-Podcastserie über Alice Weidel und die AfD. Hier finden können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über die letzte russischen Oppositionspartei nachhören.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter, Sarah Neu, Pauline Claßen Produktion: Juno Graner
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER





