Beschreibung
In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wurde gewählt. Laut den Hochrechnungen gegen 20 Uhr am Sonntagabend liegt die AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vorne – mit 37,9 Prozent hat sie ihr Ergebnis der vergangenen Wahl mehr als verdoppelt. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt trotz Aufholjagd nur auf 35,7 Prozent. Die CDU muss um den Einzug in den Landtag bangen und erreicht ihr schlechtestes Ergebnis überhaupt – bundesweit.
In Berlin wird die Linke mit rund 25 Prozent stärkste Kraft und kann ihr Ergebnis im Vergleich zur vergangenen Wahl etwa verdoppeln. Dahinter folgen CDU und AfD.
Für Bundeskanzler Friedrich Merz ist die Wahl ein Rückschlag: Noch vor Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen stellte er sich am Wahlabend vor die Presse. Das Wahlergebnis der CDU in Mecklenburg-Vorpommern sei ein “Desaster“. Merz machte jedoch auch klar: An seinem Posten als Bundeskanzler ändern die Ergebnisse vorerst nichts.
Die Wahlen analysieren in dieser Podcastfolge die beiden Landes-Korrespondentinnen der SZ für Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, Jana Stegemann und Meredith Haaf, sowie die Politik-Chefin der SZ, Katharina Riehl.
Zum Weiterlesen und -hören:
Fünf Erkenntnisse aus den Wahlergebnissen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Antonia Franz, Sarah Neu
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD/phoenix.
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