Beschreibung
Die Börsen in den USA und Asien sind zuletzt von zwei Verkaufswellen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) erfasst worden. Bei den US-Chipkonzernen summieren sich die Verluste binnen einer Woche auf mehr als eine Billion Dollar, zeigen Daten des Finanzdienstes Bloomberg. Es ist aber nicht nur die Chip-Branche betroffen, sondern auch andere KI-Aktien. Die ING-Bank spricht von einer „KI-Korrektur“.
Und die Sorgen, die Anleger umtreiben, sind nicht aus der Luft gegriffen: Die hohen Kurse und die hohen Bewertungen werden zunehmend kritisch gesehen. Immer mehr Experten stellen infrage, ob sich ausreichende KI-Umsätze erzielen lassen, um die Investitionen zu rechtfertigen. Außerdem wird erwartet, dass die Abschreibungen steigen werden, da die für KI‑Anwendungen benötigten Hochleistungsrechner nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Eine zusätzliche Belastung sind die steigenden Renditen am Anleihemarkt, die KI-Investitionen zum Beispiel verteuern.
Wie Anleger in dieser Lage agieren sollten, erklärt Stephan Kemper, Chief Investment Officer Wealth Management & Private Banking Germany und Head of Investment Strategy bei der BNP Paribas.
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Außerdem geht es im Marktbericht unter anderem um die eskalierenden Proteste in Frankreich – und was diese für Aktien und Anleihen bedeuten.
Moderiert von Nele Dohmen
Produziert von Florian Pape und Pauline Köster
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