Beschreibung
Die jüngste Verkaufswelle bei Chipaktien hat diese Woche viele Anleger verunsichert. Doch bei dem Chipausrüster ASML ist von einem Ende des KI-Booms nichts zu spüren. Das niederländische Unternehmen steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro. Der Gewinn hat sich auf rund fünf Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Europas wertvollster börsennotierter Konzern warnte wegen der hohen Nachfrage sogar vor Lieferengpässen bei den Lithografie-Maschinen, die ASML herstellt. Handelsblatt-Chipbranchenreporter Joachim Hofer spricht im Podcast über die Hintergründe.
Europas wertvollster Konzern ASML warnt vor Lieferengpässen
Außerdem im Podcast: Der eigentlich für Anfang Juli geplante Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS wurde zuletzt mehrfach verschoben. Nun hat das Handelsblatt erfahren, dass der ursprüngliche Plan für einen Börsengang nicht länger verfolgt wird. Stattdessen soll KNDS voraussichtlich zu einem Staatskonzern werden, an dem Deutschland und Frankreich jeweils die Hälfte der Anteile halten. Über die Gründe für das Scheitern des Börsengangs und die neuen Pläne spricht Hauptstadtkorrespondent Julian Olk.
Börsengang gescheitert – Panzerbauer KNDS soll Staatskonzern werden
Moderiert von Anis Micijevic
Produziert von Lukas Teppler
Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
