Beschreibung
Die Demokraten haben die Zwischenwahlen in den USA klar für sich entschieden. Sie holten sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus die Mehrheit der Sitze und kontrollieren künftig beide Kammern des US‑Kongresses. US-Präsident Donald Trump räumte noch in der Wahlnacht die Niederlage der Republikaner ein und signalisierte, dass er sich eine Zusammenarbeit mit den Demokraten vorstellen könne. Gleichzeitig machte er aber deutlich, dass er im Zweifel von seinem Vetorecht Gebrauch machen werde.
Seine vergleichsweise milde Reaktion auf die Wahlschlappe sorgte für Erleichterung an den Märkten und ließ die Kurse in Europa und den USA steigen. Einige KI-Werte standen jedoch wegen der Sorge vor einer wachsenden Regulierung durch die Demokraten und einer Verlangsamung des Ausbaus von KI‑Rechenzentren unter Druck. Carsten Brzeski, ING-Chefökonom für Deutschland und Österreich, erklärt im Podcast, warum auch die Demokraten den KI-Boom nicht stoppen werden.
Außerdem spricht Handelsblatt-US-Korrespondent Laurin Meyer darüber, was es für Trump bedeutet, wenn künftig die Demokraten sowohl den Senat als auch das Repräsentantenhaus kontrollieren.
Moderiert von Anis Micijevic
Produziert von Florian Pape
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