Beschreibung
Die weltgrößte Kryptobörse Binance ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Börse beziffert den Schaden auf schätzungsweise 6,3 Milliarden Dollar und stoppte zeitweise alle Ein- und Auszahlungen. Es handelt sich nach bisherigen Erkenntnissen um den bisher größten Krypto-Raub der Geschichte.
Das Blockchain-Analyseunternehmen TRM Labs brachte den Hackerangriff mit einer nordkoreanischen Gruppe namens „TraderTraitor“ in Verbindung. Genauere technische Details sollen nach Abschluss der forensischen Analysen veröffentlicht werden. Die Kurse von Bitcoin und weiteren Kryptowährungen gaben nach Bekanntwerden des Hackerangriffs deutlich nach. Handelsblatt-Finanzredakteur Martin Müller spricht im Podcast über die Marktreaktionen.
Kryptobörse meldet Hackerangriff – Bitcoin verliert deutlich
Ebenfalls Thema im Podcast: Bundeskanzler Friedrich Merz hat diese Woche auf seiner bislang längsten Auslandsreise Singapur, Japan und Südkorea besucht. Begleitet wurde er von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation. Was diese Reise gebracht hat, erklärt Leila Al-Serori, Co-Leiterin des Politikressorts beim Handelsblatt, die ebenfalls im Regierungsflieger dabei war.
Deutschland und Südkorea wollen ihre KI-Ökosysteme enger verzahnen
Und: Das neue Zinsumfeld schafft zusätzliche Risiken für den billionenschweren Private-Credit-Markt, der ohnehin schon unter Druck steht. Was das konkret bedeutet, erklärt US-Korrespondentin Antonia Mannweiler.
Moderiert von Anis Micijevic
Produziert von Max Rex
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