Beschreibung
Eigentlich hätte sich John Ternus keinen besseren Einstand wünschen können: In seinem ersten Quartalsbericht als Apple-Chef konnte der Nachfolger von Tim Cook Rekorde bei Umsatz und Gewinn verkünden. Im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal stieg Apples Umsatz um zwölf Prozent auf 114,5 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit rund 113,4 Milliarden gerechnet. Der Gewinn wuchs um 14 Prozent auf 2,10 Dollar je Aktie und übertraf so die Prognosen von rund zwei Dollar.
Gleichzeitig trübten teure Speicherchips und Lieferengpässe den Ausblick. Für das Weihnachtsquartal stellte der Konzern nur noch sieben bis zehn Prozent Wachstum in Aussicht, die vorsichtigste Prognose seit mehr als einem Jahr. Die Aktie verlor nachbörslich rund drei Prozent. Was Anleger über Apples Situation und Apples Zukunft wissen sollten, erklärt der Handelsblatt-Co-Leiter des Technologieteams Thomas Jahn.
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Außerdem: Auch der Essener Chemiekonzern Evonik hat am Dienstag gute Quartalszahlen vorlegen können: Der bereinigte operative Gewinn stieg im dritten Quartal um 40 Prozent auf 629 Millionen Euro, der Umsatz um 13 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro.
Die Vorstellung der Quartalszahlen wurde auch für eine klare Botschaft an den Konkurrenten BASF genutzt, der an einer Übernahme interessiert ist. „Wir bleiben voll auf unsere strategische Ausrichtung und unsere Entwicklung als eigenständiges Unternehmen fokussiert“, sagte Interimschef Claus Rettig am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Ob die Zahlen reichen werden, um Evonik eigenständig zu halten, erklärt Handelsblatt-Industriereporterin Isabelle Wermke.
Evonik steigert operativen Gewinn und betont Eigenständigkeit
Moderiert von Nele Dohmen
Produziert von Christian Heinemann
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