Beschreibung
Das Beben an den Aktienmärkten, das am Donnerstagnachmittag an der Wall Street seinen Anfang genommen hat, zieht weite Kreise. Am Freitag verloren auch die Börsen in Asien und Europa teils kräftig. Als Auslöser gilt das überraschend starke Abschneiden der Demokraten bei den US‑Kongresswahlen. Am Markt besteht die Sorge, dass die Demokraten den Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) deutlich bremsen könnten. Der Widerstand gegen die Rechenzentren war ein zentrales Wahlkampfthema, und damit ein Grund für die Kursverluste.
Dabei waren die Kurse an der Wall Street am Mittwoch, also am Tag nach den Midterms, noch überraschend kräftig gestiegen. Warum die großen Sorgen sich erst zeitverzögert offenbart haben, wie berechtigt sie sind und was Anleger jetzt tun sollten, erklärt Wall-Street-Reporter Markus Koch in dieser Folge.
„KI-Blutbad“ an US-Börsen – S&P 500 bricht um vier Prozent ein
Der Crash an der Wall Street ist kein Unfall
Im Marktbericht ordnet Andreas Neuhaus, Handelsblatt-Teamleiter für Geldanlage und Märkte, ein, wie sich das Börsenbeben in den USA auf den Rest der Welt und andere Assetklassen wie Anleihen ausgewirkt hat. Außerdem erklärt er, was hinter der Nachricht steckt, dass das KI-Unternehmen Anthropic seinen Börsengang offenbar verschieben wird.
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Moderiert von Nele Dohmen
Produziert von Florian Pape
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