Beschreibung
Russlands Präsident Wladimir Putin ist nach Kreml-Angaben grundsätzlich zu trilateralen Gesprächen mit der Ukraine und den USA bereit. Sie könnten Mitte November in Abu Dhabi stattfinden. Ist das eine Chance auf Frieden in der Ukraine? Aktuelle Entwicklungen wecken Zweifel: Die Drohnenabwehr der Ukraine wurde durch die Drosselung von Starshield zeitweise geschwächt. Die Ukraine wirft den USA vor, die Auslieferung von Abwehrraketen zu verzögern. Und US-Präsident Donald Trump forderte wiederholt Neuwahlen in der Ukraine.
Stefan Meister leitet das Zentrum für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Im Podcast spricht der Osteuropa-Experte über die Frage, auf wessen Seite die USA in diesem Konflikt eigentlich stehen.
Im Schwerpunkt geht es um Evonik. Ende September wurde bekannt, dass BASF eine Übernahme des Essener Spezialchemiekonzerns prüft. Evonik hielt den Preis für zu niedrig und prüft nach Handelsblatt-Informationen selbst einen Zukauf des US-Spezialchemiekonzerns Ashland. Am Freitag erhöhte BASF nach Handelsblatt-Informationen das Angebot für Evonik auf 24 Euro je Aktie. Warum ist die deutsche Chemieindustrie gerade so übernahmefreudig? Das erklärt Handelsblatt-Industriereporterin Isabelle Wermke.
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Chemiekonzern prüft Milliarden-Zukauf in den USA
Evonik muss zeigen, dass Eigenständigkeit mehr ist als Abwehr
Moderiert von Aileen Bunte
Produziert von Max Rex
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