Beschreibung
In Spanien wird es Neuwahlen geben, und zwar am 29. November. Das hat der amtierende Ministerpräsident, Pedro Sánchez von der sozialistischen Partei, am Montagmorgen angekündigt. Grund dafür ist, dass Sánchez vergangenen Freitag zwei Gesetzentwürfe nicht durchs Parlament bringen konnte. Das liegt daran, dass der Ministerpräsident seit 2023 in einer Minderheitsregierung regiert. Was die Wohnungsnot in Spanien und die Proteste der vergangenen Wochen dagegen mit dieser Entscheidung zu tun haben, erklärt SZ-Spanien-Korrespondent Patrick Illinger.
Anschließend ordnet SZ-Lateinamerika-Korrespondent Jan Heidtmann das Wahlergebnis in Brasilien ein. Dort hat der rechte Politiker Flavio Bolsonaro den ersten Wahlgang der Präsidentenwahl mit 47 Prozent gegen den amtierenden Präsidenten Lula da Silva gewonnen. Ende Oktober steht die Stichwahl an. Bolsonaro hat damit beste Chancen, das politische Erbe seines Vaters anzutreten: Jair Bolsonaro, der wegen eines gescheiterten Putschversuchs zu 27 Jahren Haft verurteilt wurde. Sein Sohn und aussichtsreichster Kandidat für das Präsidentenamt hat bereits angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs seinen Vater zu begnadigen. Warum Flavio Bolsonaro so erfolgreich ist, erklärt Jan Heidtmann in diesem Podcast.
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Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Pauline Claaßen Produktion: Ann-Kathrin Schneider
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über APT.
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