Beschreibung
Elisabeth Kaiser wurde 1987 in Gera geboren und hat die DDR nur als Kleinkind erlebt. Seit vergangenem Jahr ist die SPD-Bundestagsabgeordnete Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland. Im Podcastgespräch reflektiert sie, wie die Wiedervereinigung auch ihren Lebensweg geprägt hat. So habe sie erst während ihres Studiums ein Ostbewusstsein entwickelt, wo ihr Unterschiede in Vermögen und Einkommen der Kommilitonen bewusst wurden. Diese Unterschiede würden sich bis heute in Führungsetagen manifestieren, sagt Kaiser. Dort seien Ostdeutsche nach wie vor unterrepräsentiert.
Für Kaiser sind die Rekordwerte für die AfD bei Umfragen in Thüringen sowie jüngst bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern kein rein ostdeutsches Phänomen, sondern Teil einer europäischen Entwicklung. Für sie ist Ostdeutschland ein “Seismograf" gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen: Was dort passiere, drohe bald auch in Westdeutschland.
Weitere Nachrichten: Sperrung Bahnstrecke Berlin - Hannover; Präsidentschaftswahl in Brasilien.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Sarah Neu
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über RBB.
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER





