Beschreibung
Ausgangspunkt der Proteste in Frankreich war Mitte September der Streik von Lehrern in einem Gymnasium in einer Banlieue von Paris. Die Proteste gegen Personalmangel wurden dann von Schülern aufgenommen, sagt SZ-Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler.
Tatsächlich spare der hoch verschuldete Staat gerade auch bei der Bildung. Doch schnell schlug durchaus legitimer Protest teils in Gewalt um. “Die Franzosen schauen mit einer Mischung aus Verständnis und Sorge auf diese Bewegung”, sagt Meiler. Einerseits mit Verständnis, weil die prekäre Lage an den Schulen allen hinreichlich bekannt ist. Und mit Sorge, weil natürlich auch viele Franzosen ihre Kinder an diesen Schulen haben.
Die radikale Linke und die extreme Rechte versuche Profit aus den Protesten zu schlagen. Das Rassemblement National von Marine Le Pen, weil viele Franzosen solche Bilder von Gewalt einfach nicht mehr sehen wollen. Dabei hat Le Pen gerade ganz andere Probleme, erklärt Meiler in diesem Podcast.
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Zum Weiterlesen:
Hier lesen Sie das Portrait eines der Anführer der Schülerproteste.
Wie die radikale Linke versucht, die Bewegung für sich zu vereinnahmen, lesen Sie hier.
Und hier finden Sie ein Stück von Oliver Meiler über die antisemitischen Äußerungen von RN-Chef Jordan Bardella.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Katja Guttmann, Harald Hordych
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Euronews, Tagesschau und Facebook-
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