Beschreibung
Die USA und China konkurrieren um die leistungsfähigsten Modelle, Computerchips und Rechenzentren. Gleichzeitig wächst bei beiden Großmächten die Sorge vor den Gefahren immer leistungsfähigerer KI. Am Donnerstag wollen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping nun über eine mögliche Zusammenarbeit bei dem Thema sprechen. Doch Experten halten eine Kooperation nur für begrenzt möglich. Denkbar wären ein direkter Kommunikationskanal oder Austausch über Cybervorfälle im Zusammenhang mit KI. Trump hat seinen Kurs bei KI am Dienstag in einer Rede vor den Vereinten Nationen deutlich gemacht und Vorgaben und Begrenzungen eine Absage erteilt.
In dieser Podcastfolge erklärt SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay, warum in der Volksrepublik die KI-Risiken völlig anders bewertet werden als in den USA – und warum Peking bei der Kontrolle deutlich weiter ist. Denn Peking sieht KI als Problemlöser für große Herausforderungen, insbesondere für den demografischen Wandel und den daraus folgenden Mangel an Arbeitskräften. Dabei unterbindet die Diktatur Debatten darüber, wie gefährlich KI tatsächlich werden könnte.
Weitere Nachrichten: USA unterzeichnen Verteidigungsabkommen mit Dänemark und Grönland; OECD hebt Konjunkturprognose für Deutschland an.
Zum Weiterlesen und -hören:
Den Podcast “China und wir” können Sie hier hören und sehen.
Hier lesen Sie einen Vorbericht von Lea Sahay über das Treffen zwischen Xi und Trump am Donnerstag und hier aus US-Perspektive.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Sarah Neu, Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über United Nations.
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