Beschreibung
Um 6.29 Uhr am 7. Oktober 2023 hat die islamistische Terrororganisation Hamas ihren Angriff auf Israel begonnen. Sie ermordeten etwa 1200 Menschen und verschleppten 251 Geiseln in den Gazastreifen. Daraufhin hat Israel die Hamas angegriffen, mit dem erklärten Ziel, alle Geiseln zu befreien.
Dass dabei die palästinensische Zivilbevölkerung leidet, nimmt die israelische Regierung mindestens in Kauf. In den vergangenen drei Jahren wurden laut UN-Angaben mehr als 73 000 Palästinenser durch israelische Angriffe getötet. Monatelang kommen außerdem kaum Essen, kaum Medizin und andere lebenswichtige Güter in den Gaza-Streifen. Obwohl seit vergangenem Oktober offiziell eine Waffenruhe zwischen Israel und Hamas herrscht, hat das die Lage der Zivilbevölkerung kaum verbessert.
Kristiana Ludwig, SZ-Korrespondentin für Israel und die palästinensischen Gebiete sagt, dass ein Diskurs darüber, ob die Reaktion der israelischen Regierung auf den Hamas-Angriff angemessen war, in Israel kaum stattfindet. Kritik käme nur von einer sehr kleinen Gruppe, die sehr links im politischen Spektrum stehe.
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