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Was jetzt? · 3. November 2026

Vor Gesprächen in Abu Dhabi – Selenskyj besucht Merz (Update)

9 MinNachrichten

Beschreibung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist von Bundeskanzler Friedrich Merz im Kanzleramt empfangen worden. Bei den Gesprächen standen vor allem die Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr und der Schutz der Energieversorgung im Mittelpunkt. Dafür forderte Selenskyj mehr internationale Unterstützung. Hintergrund sind verstärkte Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Der Ukraine droht damit angesichts fehlender Abwehrsysteme ein besonders schwieriger Winter. Außerdem sprachen Merz und Selenskyj über die geplanten neuen Friedensverhandlungen. Am 10. und 11. November sollen Vertreter der USA, Russlands und der Ukraine nach US-Angaben in Abu Dhabi über eine mögliche Beendigung des Krieges beraten. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, beschreibt die schwierige Lage von Selenskyj und Merz.

In den USA haben die Zwischenwahlen, die sogenannten Midterms, begonnen. Dabei werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Die Wahl gilt als wichtiger Stimmungstest für die Regierung. Die ersten Ergebnisse werden nach mitteleuropäischer Zeit in der Nacht zum Mittwoch erwartet. Constanze Kainz, Leiterin des ZEIT-Podcastressorts, berichtet über die Stimmung vor Ort.

Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, dass er für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Frau vorschlagen möchte. Die Kandidatin soll aus der politischen Mitte kommen, einen Namen nannte er bisher nicht. CSU-Chef Markus Söder hat bereits die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Gespräch gebracht, die auch Unterstützung aus SPD und Grünen erhält. Am kommenden Montag möchte Merz mit den Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU über eine gemeinsame Kandidatin beraten. Anschließend sollen auch Gespräche mit anderen Parteien folgen, um eine möglichst breite Unterstützung für den Vorschlag zu erreichen. Die Wahl des neuen Bundespräsidenten findet am 30. Januar statt. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass eine Frau das Amt des Staatsoberhaupts übernimmt.

Und sonst so? Blutarmut beim DRK 

Moderation und Produktion: Imre Balzer

Redaktion: Rita Lauter

Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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