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Radiowissen · 26. Oktober 2026

Ketzer im Mittelalter - Das Ende der Katharer

23 MinWissenschaft

Beschreibung

Sie galten als Ketzer im Mittelalter, weil sie sich von der katholischen Kirche abgewandt hatten: Die Katharer. In der legendären Burg Montségur in Südfrankreich sollen sie ihr Ende gefunden haben - unter Flammen. Doch was ist wirklich passiert? Ein Podcast von Anna Küch (BR 2026)

Credits:
Autorin: Anna Küch
Redaktion: Katharina Hübel 
Regie: Martin Trauner
Technik: Julius Zimmer
Sprecher: Julia Fischer, Peter Weiß, Carsten Fabian, Thomas Birnstiel

Im Interview:
- Fabrice Chambon Archäologe und Kulturbeauftragter Montségur: https://www.montsegur.fr/de/reiseveranstalter/
- James McDonald: Britischer Autor und Katharerforscher
- Michael Hock: spiritueller Buchautor
- Arnaud Fossier: Professor für Geschichte des Mittelalters an der Uni-versität Burgund: https://u-bourgogne.academia.edu/ArnaudFossier
- Uwe Brunn: Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Paul-Valéry Montpellier III
- Jörg Feuchter: Honorarprofessor für mittelalterliche Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin: https://www.geschichte.hu-berlin.de/de/bereiche-und-lehrstuehle/gmspaet/personen

Podcast-Tipps:
Hexenverfolgung – Die Angst vor bösen Mächten in Zeiten des Umbruchs
Der Steckbrief ist bekannt: Hexen fliegen auf einem Besen zum Hexensab-bat, sie richten Schadzauber an und bringen Krankheiten oder gar den Tod über ihre Nachbarn. Sie schließen einen Pakt mit dem Teufel. Im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit galten solche Vorstellungen als plausibel. Doch wie weit verbreitet war dieser Hexenglaube? Wer hat diese Konstrukte geglaubt – und warum?

Hexenverfolgung – Die Scheiterhaufen von Bamberg
Selbst Kinder waren vor Verfolgung nicht sicher. Um 1600 ließen die Herr-scher des Fürstentums Bamberg um die tausend Menschen als Hexen hin-richten – innerhalb weniger Jahrzehnte. In die schier unaufhaltsame Pro-zessmaschinerie der Hexenjustiz geriet die einfache Bauernmagd genauso wie der Bürgermeister der Stadt.

Burgen in neuem Licht – Mehr Protz als Trutz
Burgruinen regen die Phantasie an. Doch war der Bergfried wirklich die letz-te Zuflucht? Wurden die Zinnen zum Schutz der Verteidiger erfunden? Die Burgenforschung hat manche alte Vorstellung korrigiert.

Mittelalter erleben – eine dunkle Zeit?
Das Leben der mittelalterlichen Menschen war oft hart: zugige Hütten, fins-tere Burgen, wenig Licht, Wärme und Nahrung. Das Risiko, im Kampf zu sterben, war hoch. Umso wichtiger war die Heilsgemeinschaft der Kirche. Vieles vom scheinbar so Fremden der damaligen Welt, prägt unsere Wirk-lichkeit heute noch.

Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an
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Das Manuskript zur Folge gibt es hier

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