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Cover HUBER & SEILER – Die Sache mit dem Älterwerden

HUBER & SEILER – Die Sache mit dem Älterwerden · 4. November 2026

#58 Haben uns unsere Eltern versaut? Wie setzen wir ihnen Grenzen, ohne sie zu verlieren? Und warum fühlen wir uns bei ihnen trotzdem plötzlich wieder wie mit Zwölf?

70 MinBildungStaffel 2 · Folge 11

Beschreibung

Warum fühlen wir uns selbst mit 40, 50 oder 60 am elterlichen Esstisch manchmal schlagartig wieder wie Zwölfjährige? In dieser Folge nehmen Brigitte und Stephan unser wohl komplexestes Beziehungsgeflecht unter die Lupe: das Verhältnis zu unseren Eltern. Aufhänger ist ein provokantes Zitat des britischen Dichters Philip Larkin, nachdem Eltern grundsätzlich das Leben ihrer Kinder versauen würden, selbst wenn sie es nicht wollen.

Stephan berichtet von einer berührenden Aufstellung beim Männer-Retreat, in der das Trennen von elterlichen Schmerzen und elterlicher Liebe gelang.

Brigitte zeigt, wie aus strengen Urteilen Verständnis für die Biografie der Eltern wird – ohne alles gutheißen zu müssen.


Beide sprechen auch darüber, warum perfekte Eltern ein Albtraum sind, wie man friedliche Spielregeln für Elternbesuche und Familienfeste aufstellt und sie ziehen Zwischenbilanz ihrer und unserer Zuversichts-Challenge mit Volker Busch.

📄 Impulse, Zitate, Transkript und alle Links zur Folge: huberseiler.de/f/58


Kapitelübersicht


00:00 „Deine Eltern versauen dich“: Warum wir über Eltern sprechen (Philip Larkin)

04:21 Küche, Disziplin, Glaubenssätze: was wir von unseren Eltern haben

07:42 Warum Besuche bei den Eltern so erschöpfen

10:26 Eltern als Menschen mit eigener Geschichte

17:29 Harmoniebedürfnis und Durchsetzungswille

19:51 Ungefragte Ratschläge: Wer erzieht hier eigentlich wen?

23:10 Vom Eltern-Kind-Verhältnis zur Beziehung unter Erwachsenen

33:18 Kindheit ruhen lassen oder die Eltern konfrontieren?

39:36 Eine Sache vornehmen: ein übernommenes Muster ablegen

43:44 Wie sehr können wir bei unseren Eltern wir selbst sein?

48:56 Fragen an die Eltern: Verstehen heißt nicht einverstanden sein

53:56 Raus aus der Kinderrolle: Apfel, Stamm und „gut genug“ (Winnicott)

57:07 Was wir mitnehmen: ein Vorsatz für Weihnachten

59:36 Unsere Challenge: was besser lief als befürchtet (Volker Busch)

1:06:52 Vorschau auf unseren nächsten Gast: Dr. Anne Fleck


Zitate & Redewendungen

  • „They f* you up, your mum and dad. They may not mean to, but they do.“ – Philip Larkin (britischer Dichter, 1922–1985).
  • „Verstehen heißt nicht einverstanden sein zu müssen.“ – Brigitte Huber über Elterngenerationen.
  • „Wir hören zwar nicht so gern auf die Älteren, aber wir haben nie versäumt, sie nachzuahmen.“ – James Baldwin (US-Schriftsteller, 1924–1987).
  • „Junge, warum hast du nichts gelernt? Guck dir den Dieter an, der hat sogar ein Auto.“ – Die Ärzte („Junge“).
  • „Good enough parents sind besser als perfekte Eltern.“ – Donald Winnicott (Kinderarzt & Psychoanalytiker).

Referenzen & Buchempfehlungen

  • Philip Larkin: „This Be The Verse“ (Gedicht).
  • Die Ärzte: „Junge“ (Song).
  • Jesper Juul & Donald Winnicott: Konzept der „perfekten“ vs. „gut genugen“ Eltern.
  • Die Psychologin Stefanie Stahl war in Folge 09 zu Gast, der Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt in Folge 55.
  • In der kommenden Folge 59 wird Dr. Anne Fleck, Ernährungsmedizinerin & Autorin, unser Gast sein.

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  • Alina Sawallisch (Titelbild)
  • Gaby Gerster (Foto v. Brigitte Huber)
  • Jens Koch (Foto v. Stephan Seiler)

Vielen Dank fürs Zuhören – und fürs gemeinsame Älterwerden.


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