Beschreibung
In der ersten Folge sprechen Brigitte und Stephan über das gefühlte Alter, und was es mit uns macht. Brigitte ist gerade 60 geworden, Stephan 45. Beide merken: Älterwerden ist nicht nur eine biologische, sondern v.a. eine soziale und emotionale Erfahrung.
Es geht um Fragen wie:
- Wann fühlen wir uns eigentlich alt - und wann jung?
- Warum sagen so viele: „Ich bin 42, aber fühle mich wie 28?“
- Was hat das mit unserer Psyche, unserem Umfeld und unserer Sprache zu tun?
- Welche Herausforderungen wie z.B. Altersdiskriminierung sind mit der Zahl verbunden? Wieso leiden auch junge Menschen unter Altersdiskriminierung?
- Warum ist es so wichtig, neue Premieren im Leben zu schaffen?
- Welche Auswirkung hat das gefühlte Alters auf die tatsächliche Lebenszufriedenheit und Lebenserwartung?
📄 Impulse, Zitate, Transkript und alle Links zur Folge: huberseiler.de/f/1
Kapitelübersicht
00:00 – Intro: Warum man beim Alter sofort in eine Schublade kommt
03:30 – Wie ein junges Fohlen: Floskeln und das Karrierefenster 42 bis 48
09:26 – Dein inneres Alter: Die Frage, die ganze Abende füllt
12:32 – Die toxische Beziehung zur Pulsuhr: ausgezeichnet für dein Alter
17:07 – Die Premieren-Formel: Warum erste Male die Zeit wieder dehnen
20:09 – Eure Sprachnachrichten: Naschtüte, Arthrose und eine Beerdigung
22:23 – Neugier als Schlüssel: Freundschaften über die Generationen
26:32 – Das Altersbild im Kopf: Nie eine alte weiße Frau sein wollen
32:11 – Das Umfeld entscheidet: Kanzler mit 70, kein Kurs mehr mit 55
33:46 – 37,3 Jahre: Wie alt und wie jung sich die beiden fühlen
37:33 – Der Körper in der Kita: Wie man sich zum Sport belohnt
40:02 – Entweder/Oder: Cicero oder Pippi, Sudoku oder Spanisch
44:19 – Fazit: Was von dieser Folge bleibt
Zitate
„Fange nie an aufzuhören. Höre nie auf anzufangen.“
Marcus Tullius Cicero, *106 v. Chr., †43 v. Chr.
„Der Sturm wird immer stärker. Das macht nichts. Ich auch.“
Pippi Langstrumpf
Quellen:
Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle (2025)
Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben,
S. Fischer Verlag
Draaisma, Douwe (2006):
Warum das Leben schneller vergeht, wenn man älter wird.
Piper
Wittmann, Marc (2016):
The Passage of Time Across the Life Span
Psychology Today.
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Leo Ebert-Klang (Sound-Design, Titelmelodie)
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