Beschreibung
Katharina Barley hat eine steile politische Karriere hingelegt: Justiz- und Familienministerin, SPD-Generalsekretärin und heute Vizepräsidentin des Europaparlaments. Im Gespräch mit Bettina Böttinger blickt die gebürtige Kölnerin hinter die oft rauen Kulissen in Brüssel. Dabei verrät sie, warum sie jungen Frauen trotzdem rät, in die Politik zu gehen – auch wenn sie selbst von sich behauptet, privat alles andere als robust zu sein. Klar positioniert sie sich zur toxischen Diskursverschiebung durch Rechtsextreme, zur Kluft zwischen Ost- und Westdeutschland und zu der Frage, warum ein AfD-Verbotsverfahren zwingend geprüft werden muss.
Außerdem sprechen Katharina barley und Bettina Bättiger über den Kampf gegen die Auswüchse der Digitalisierung. Barley warnt eindringlich vor der isolierenden Wirkung von Algorithmen und der Hybris von Tech-Milliardären, die von einer Zukunft ohne demokratische Kontrolle träumen. Neben der harten politischen Realität teilt die EU-Vize aber auch sehr persönliche Momente: von ihrem Studienjahr in Paris während des Mauerfalls bis hin zu der Erkenntnis, warum ihr niederländischer Ehemann ihr wichtigster Anker im politischen Haifischbecken ist.
Bettinas Gast:
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