Beschreibung
Vor 100 Jahren erscheint Alan Alexander Milnes "Pu der Bär". Bis heute weckt er Kindheitserinnerungen. Warum ausgerechnet eine sowjetische Verfilmung Millionen begeistert.
In diesem Zeitzeichen erzählt Uli Hufen:
- wie Winnie-the-Pooh zu seinem ungewöhnlichen Namen kommt,
- warum der Bär auf Russisch Winnie Puch heißt,
- was Winnie von anderen Kinderbuchfiguren seiner Zeit unterscheidet,
- warum eine der ungewöhnlichsten Winnie-Pooh-Verfilmungen aus Moskau kommt.
Jeden Abend erzählt der Schriftsteller Alan Alexander Milne seinem Sohn Christopher Robin Geschichten über seine Plüschtiere. Allen voran: der Teddybär Winnie-the-Pooh, auf Deutsch Pu der Bär. Aus den Geschichten wird ein Buch, das am 14. Oktober 1926 erscheint und schnell zum Erfolg wird. Es erzählt von einer Welt, in der Spielzeuge lebendig und Kinder ernst genommen werden. Mit Wortspielen, Reimen, viel Fantasie und einer feinen Philosophie, die auch Erwachsene berührt.
Winnie Pooh wird weltweit bekannt und bekommt später ganz unterschiedliche Gesichter, etwa bei Disney oder in den sowjetischen Trickfilmen von Fjodor Chitruk. Bis heute steckt in den Geschichten etwas, das viele aus ihrer Kindheit kennen: die Vorstellung, dass ein Teddybär viel mehr sein kann als nur ein Stofftier.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Otto Alder, Trickfilmregisseur und Filmhistoriker
- Galina Jusefowitsch, Literaturwissenschaftlerin
- Fjodor Chitruk, Trickfilmregisseur und langjähriger Leiter des sowjetischen Trickfilmstudios "Sojustmultfilm"
- Alan Alexander Milne: Pu der Bär. Gesamtausgabe. Übersetzt von Harry Rowohlt. Hamburg 2009
- Gyles Brandreth: Somewhere, a boy and a bear. The Remarkable Life of A.A. Milne and the Legacy of Winnie the Pooh. London 2025
Weiterführende Links:
- Stichtag: 27. März 1945 - Harry Rowohlt wird geboren
- Zeitzeichen: 1912 - Der Roman "Die Biene Maja" erscheint
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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Uli Hufen
Redaktion: Matti Hesse
Technik: Axel Düllmann





