Beschreibung
Eine Puppe mit Liebeskummer, eine eitle Ballerina und ein ziemlich brutaler Rivale: Strawinskys „Petruschka“ ist Puppentheater außer Rand und Band – mit schiefen Walzern, stampfenden Rhythmen und ordentlich Krawall.
Jetzt seid ihr gefragt!
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Russische Fastnacht: Marktschreier, Straßenmusikanten und Tanzende drängen sich auf dem Jahrmarkt. Mittendrin erweckt ein zwielichtiger Gaukler drei Puppen zum Leben. Petruschka ist der Pechvogel des Trios: clownesk, unbeholfen und verliebt in die Ballerina, die sich allerdings für seinen großspurigen Rivalen interessiert. Strawinsky macht dieses Liebeschaos hörbar: Petruschkas Erkennungssignal reibt zwei Tonarten aneinander, Walzer geraten aus der Spur und stampfende Rhythmen treiben den Jahrmarkt an. Die Menschen sind Kulisse – das Drama liefern die Puppen.
Wenn dir „Petruschka“ gefällt, hör auch Strawinskys „Feuervogel“ – sein erster großer Pariser Ballett-Erfolg. Oder „Le Sacre du printemps“: zwei Jahre später treibt Strawinsky Rhythmus und Klang noch radikaler auf die Spitze. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du in ARD Sounds.
In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Igor Strawinsky: Petruschka (Fassung von 1947)
Philadelphia Orchestra
Riccardo Muti, Leitung
(Warner Classics)
Höre dir hier das Album auf Spotify an.
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Team hinter dieser Folge:
Autor: Martin Zingsheim
Host & Redaktion: Michael Lohse
Grafik: Marc Trompetter / WDR





