Beschreibung
Deutschland diskutiert über bessere Gesetze, schnellere Reformen und wirksamere Politik. Doch oft fehlt dafür die entscheidende Grundlage: Daten, die sinnvoll miteinander verknüpft und wissenschaftlich ausgewertet werden können.
In dieser Folge von Tonspur Wissen spricht Ursula Weidenfeld mit drei Gästen darüber, warum das geplante Forschungsdatengesetz so relevant ist. Es geht um nichts Geringeres als die Frage, ob politische Entscheidungen in Deutschland künftig präziser, gerechter und wirksamer werden können.
Zu Gast sind Prof. Regina T. Riphahn, Ph.D., der Vizepräsidentin der nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Inhaberin des Lehrstuhls für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Kerstin Schneider, Professorin für Finanzwissenschaft und Steuerlehre an der Bergischen Universität Wuppertal und Mitglied des erweiterten Vorstands des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen (RWI), sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph M. Schmidt, der designierte Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und bisherige Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.
Gemeinsam erklären sie, warum Deutschland bei der Nutzung von Forschungsdaten hinter anderen Ländern zurückliegt, welche Folgen das für die Politikberatung hat und wie ein modernes Forschungsdatengesetz helfen könnte, Krisen, Reformen und gesellschaftliche Entwicklungen deutlich besser zu verstehen.
