#142 - Heinz-Peter Meidinger: Die Todsünden der Schulpolitik wiedergutmachen

Über den desolaten Zustand der Schulen vor, mit und nach Corona Es sind nicht nur einzelne Handlungen und Fehltritte, die der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, an der deutschen Bildungspolitik kritisiert. Ihr desolater Zustand beruhe auf Haltungen, die von Habgier bis Faulheit zu schlechten Gewohnheiten geworden seien - die aus der Bibel entlehnte Kategorie „Todsünde“ wählt der bekennende Katholik aus Niederbayern also mit Bedacht. Doch im Unterschied zu den Lehren der Bibel würden im Politikfeld Bildung und Schule nicht die Täter bestraft. Vielmehr müssten Lehrer, Schüler, Eltern und letztlich die gesamte Gesellschaft büßen. Im Gespräch mit Alev Doğan skizziert Meidinger Anzeichen der Hoffnung und erläutert, welche politischen Schritte nun gegangen werden müssten.