Kopf voll Erkenntnisse, Herz auf Abstand – wie komme ich ins Fühlen?

Alex ist ein ziemlich klassischer Fall von Bindungsangst. Aber was heißt das eigentlich genau? Alex beschreibt, dass er immer wieder in Beziehungen gerät, in denen er eigentlich gar nicht sein will. Und genau das ist so spannend, weil es zeigt, wie Bindungsangst sich manchmal indirekt ausdrückt: über Zweifel, innere Unruhe, das plötzliche Gefühl von Enge oder über ein Abschalten von (sexueller) Anziehung. Das Faszinierende an Alex ist: Im Kopf ist ihm vieles klar, aber es ist noch nicht wirklich im Gefühl angekommen. Er kann seine Muster benennen, er hat schon viel reflektiert, er versteht theoretisch, was passiert – aber emotional bleibt etwas unbewusst und diffus. Und genau dort wird es interessant. Denn zwischen „Ich verstehe mich“ und „Ich fühle mich“ liegt oft eine Lücke. In dieser Lücke laufen unbewusste Schutzmechanismen, alte Beziehungserfahrungen und Körpersignale mit, die nicht einfach verschwinden, nur weil man sie kognitiv durchdrungen hat. Der Kopf kann „Ja“ sagen – und der Körper trotzdem Alarm schlagen. In der Folge schauen wir deshalb nicht nur auf das Label Bindungsangst, sondern auf die Kernfrage dahinter: Was ist ein altes Muster in mir, das anspringt, sobald Nähe entsteht.
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