Beschreibung
Weit war der Weg von der Minne und den Anfängen der romantischen Liebe bis hin zur selbstbestimmten freien und individuellen Partnerwahl - gerne auch via Dating-App. Eine kleine Kulturgeschichte, wie Menschen zueinander gefunden haben. Ein Podcast von Johannes Marchl (BR 2026)
Credits:
Autor: Johannes Marchl
Redaktion: Bernhard Kastner
Regie: Rainer Schaller
Technik: Frank Maier
Sprecher: Johannes Marchl, Constanze Fennel
Im Interview:
- Prof. Michael Homberg, Historiker am Leibniz Zentrum Potsdam
- Prof. Barbara Krug-Richter, Ethnologin an der Universität des Saarlands
- Prof. Gerhard Lubich, Mittelalter-Historiker an der Universität Bochum
Podcast-Tipp:
Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast
Jeder Mensch 'tickt' anders – doch warum? Psychologie hilft, unsere Wahrnehmung zu schärfen und sich und andere besser zu verstehen. Wir sprechen über die Facetten von Liebe, Partnerschaft und Freundschaft, wir fragen uns, wie wir unseren Wünschen und Zielen näherkommen und wie wir mit Ängsten, Konflikten und Trauer umgehen können. Das und viel mehr findet ihr in unserem Psychologie Podcast "Wie wir ticken", dem gemeinsamen Podcast von BR und SWR. Jede Woche erscheint eine neue Folge: immer mittwochs exklusiv in ARD Sounds und am Freitag auf allen anderen Plattformen. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder wünscht Euch bestimmte Themen? Schreibt uns gerne eine Nachricht über [email protected]!
Literatur:
- Moira Weigel, „Dating – Eine Kulturgeschichte“, btb 2018, kümmert sich vor allem um die Dating-Geschichte des 20. Jahrhunderts in den USA, aber auch um die Rolle des Computers bei der Partnersuche – viele Entwicklungen sind auch auf Westeuropa übergeschwappt
- Bernhard Rathmayr, „Geschichte der Liebe“, Verlag Wilhelm Fink 2016, spannt einen Bogen von der pragmatischen Liebeskultur der Griechen über die Heiratspolitik des Mittelalters und die Minne bis hin in die selbstbestimmte Gegenwart. Unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Frau.
- Leah Otis-Cour, „Lust und Liebe. Geschichte der Paarbeziehungen im Mittelalter“, Fischer 2000, räumt auf mit dem Bild vom „finsteren“ Mittelalter, in dem es durchaus auch zunehmend Entscheidungsfreiheit und Sinnesfreuden gegeben hat und nicht nur Lustfeindlichkeit und Zwang.
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an
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Radiowissen finden Sie auch in ARD Sounds
Das Manuskript zur Folge gibt es hier
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