Beschreibung
Wohnraum ist knapp, Mieten steigen und Immobilienkonzerne verdienen Milliarden. Besonders in Berlin ist der Konflikt um bezahlbare Wohnungen längst zu einer politischen Machtfrage geworden. Im Zentrum steht Vonovia: Deutschlands größter Wohnungskonzern besitzt auch in der Hauptstadt zahlreiche Wohnungen. Doch wie viel Macht hat das Unternehmen tatsächlich – und was könnte die Politik dagegen tun?
Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ hat die Debatte über die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne neu entfacht. 2021 stimmte eine Mehrheit der Berliner für das Volksbegehren. Aber was würde eine Enteignung rechtlich bedeuten? Wie hoch könnte die Entschädigung ausfallen? Und wäre ein solcher Schritt überhaupt finanzierbar?
Lars Petersen spricht darüber mit dem WELT-Kollegen Michael Fabricius, der sich seit vielen Jahren mit Vonovia und der Berliner Wohnungspolitik beschäftigt. Gemeinsam beleuchten sie das Geschäftsmodell des Wohnungskonzerns, die Hintergründe des Volksentscheids „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ und die rechtlichen sowie finanziellen Fragen einer möglichen Vergesellschaftung.
Redaktion: Lars Petersen
Redaktionelle Mitarbeit: Fiona Wink
Schnitt: Luca Schallenberger, Christine Van den Berg
Mixing und Mastering: Luca Schallenberger
Fotocredit Episodencover: picture alliance / SZ Photo | Florian Boillot
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