Beschreibung
Der Euro ist in dieser Woche auf den niedrigsten Stand seit 17 Monaten gefallen. Der Wechselkurs zum Dollar lag am Montag auf seinem Tiefpunkt bei 1,116. So schwach war die Gemeinschaftswährung zuletzt im Mai 2025. Als Auslöser gelten die Sorgen um die Staatsfinanzen in Frankreich. Diese hatten in den vergangenen Wochen bereits die Renditen für französische Staatsanleihen in die Höhe getrieben.
An den Märkten wächst nun die Unsicherheit: Steht uns womöglich die nächste Eurokrise bevor? Und testen Investoren jetzt die Europäische Zentralbank, ob sie ihre neu geschaffenen Instrumente zur Rettung von hoch verschuldeten Staaten erstmalig einsetzt? Der Ökonom Volker Wieland, Stiftungsprofessor für Monetäre Ökonomie und geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability an der Goethe-Universität Frankfurt, ordnet die Lage ein.
Zum Artikel: Euro sackt ab – Sorgen über Staatsschuldenkrise werden größer
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Moderiert von Nele Dohmen
Produziert von Lukas Teppler
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