Pistorius besucht Rüstungskonzern • Lagebild zu Kindesmissbrauch • nächste Hitzewelle in Spanien

F.A.Z. Frühdenker - Die Nachrichten am Morgen

Pistorius besucht Rüstungskonzern KNDS in Kassel Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius besucht heute den Kasseler Standort des Panzerbauers KNDS, der unter anderem den Leopard 2 herstellt. Der geplante Börsengang des deutsch-französischen Konzerns, der den deutschen Staat zum Großaktionär gemacht hätte, wurde wegen schwacher Marktbedingungen verschoben.

Unionsfraktion stimmt am 29. Juli über Spahns Nachfolge ab Die Unionsabgeordneten werden zur Sondersitzung nach Berlin geholt, um einen neuen Fraktionsvorsitzenden zu wählen – das Vorschlagsrecht liegt bei Friedrich Merz und Markus Söder. Spahn steht wegen Doppelmoral-Vorwürfen in der Kritik, da er die Leihmutterschaft parteioffiziell ablehnte, selbst aber mit seinem Mann über diesen Weg Vater wurde.

Dobrindt und BKA legen Lagebild zu Kindesmissbrauch vor Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, BKA-Chef Holger Münch und Missbrauchsbeauftragte Kerstin Claus stellen heute das aktuelle Bundeslagebild zu Sexualdelikten an Kindern und Jugendlichen vor. 2024 zählte die Polizei mehr als 18.000 Opfer – die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen, da nur angezeigte Taten erfasst werden.

Kommt es zum Gespräch zwischen Marco Rubio und Wang Yi? Beim ASEAN-Außenministertreffen in Manila könnten US-Außenminister Marco Rubio und sein chinesischer Amtskollege Wang Yi am Rande des Gipfels aufeinandertreffen. Trotz jüngster Spannungen zwischen Washington und Peking laufen laut Rubio die Vorbereitungen für den geplanten Xi-Besuch im Weißen Haus im September planmäßig.

Jubiläum ohne Danger Dan Zur 100. Ausgabe von „Die Anstalt" im ZDF lud der Sender Rapper Danger Dan und Pianist Igor Levit kurzfristig aus – sein Song „Keine Angst" könne als Aufruf zu Gewalt verstanden werden. Die Moderatoren kritisierten die Entscheidung in der Sendung als „mutlos" angesichts des Höchststands rechtsextremer Gewalt.

Die nächste Hitzewelle in Spanien Spanien droht mit Temperaturen von bis zu 44 Grad die dritte Hitzewelle dieses Sommers, für Teile Andalusiens gilt bereits die höchste Warnstufe. Seit Jahresbeginn wurden in Spanien bereits über 100.000 Hektar durch Waldbrände zerstört – fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Was bleibt von der WM? Die vollautomatische Abseitserkennung gilt als größte technische Neuerung der WM und könnte bei Einführung in der Bundesliga den Unmut über den VAR deutlich reduzieren. Offen bleibt, ob ARD und ZDF auch bei der WM 2030 Übertragungsrechte erhalten – die Telekom hat das Wettbieten gewonnen, ein Weiterverkauf von Spielen an die Öffentlich-Rechtlichen ist noch nicht gesichert.


Eine Produktion von ella Verlag und Medien GmbH für F.A.Z.
Host: Sebastian Auer
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