Beschreibung
Horrorfilme haben mit dazu beigetragen, dass wieder mehr Menschen, vor allem jüngere, ins Kino strömen. Nicht selten entstehen die Hypes um die neuen Filme im Netz, die Trailer und Prämissen wecken Erwartungen. Immer häufiger stellt sich aber inzwischen ein Gefühl ein, nachdem der Film etwa 30 Minuten lang läuft, das auf einen Begriff gebracht werden kann: Frustration. Was gut und interessant beginnt, wird schnell ermüdend und schal. Woran liegt das? An Rob Savages „Other Mommy“ mit Jessica Chastain lässt sich das Entstehen dieser Enttäuschung gut studieren. Zunächst beginnt der Film vielversprechend, wenn er von einem 7-jährigen Mädchen erzählt, das merkt, dass die Ehe der Eltern angeknackst ist und es sich eine andere Mutter, ein gummiartiges, gleich aussehendes Wesen, herbeiruft. Ein Konkurrenzkampf zwischen der richtigen und der anderen Mutter entsteht. „Other Mommy“ könnte von dort ausgehend ein gruseliger Film über die Fremdheit zwischen Kindern und ihren Eltern werden, doch es kommt anders. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
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