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Die Filmanalyse · 8. Januar 2026

Ep. 265: Unsere Krise: ZOMBIE - DAWN OF THE DEAD - Kritik & Analyse

19 MinTV & Film

Beschreibung

George A. Romero hat mit seinen Zombie-Filmen das Horrorgenre revolutioniert. Es begann mit dem Schwarz/Weiß-Film „Die Nacht der lebenden Toten“ („Night of the Living Dead“) im Jahr 1968, darauf folgte zehn Jahre später „Zombie – Dawn of the Dead“ (oder auch: „Zombies im Kaufhaus“), der jedoch rasch indiziert wurde. Verschiedene Fassungen kursierten, unter anderem eine 139-minütige, die als Director’s Cut bezeichnet wird und sich für die ostentative Zurschaustellung der Konsumhölle mehr Zeit lässt. Nun ist der Klassiker endlich vom Index verschwunden und die Dario-Argento-Fassung, circa 118 Minuten lang, auch in Deutschland erhältlich. Was aber macht diesen #Romero-Film so bedeutsam? „Dawn of the Dead“ spielt vorwiegend in einem Einkaufzentrum: Eine Frau und drei Männer haben sich dort verschanzt, um vor der Zombie-Apokalypse sicher zu sein. Vorräte und sonstige Waren sind ausreichend vorhanden, jedoch trotten durch die Shopping-Mall zahlreiche Zombies, die sich gar nicht so sehr von üblichen Konsumenten zu unterscheiden sind. Gewiss, Romero liefert hier einen zynischen Kommentar zur #Konsumindustrie und ihre durch Werbung und andere Formen der Ideologie fremdgesteuerten Akteure, doch darüber hinaus konfrontiert der Film uns auch mit einer grundsätzlicheren Krise des #Kapitalismus. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Karl Marx: Das Kapital, Bd. 2, MEW Bd. 24.Émile Zola: Das Paradies der Damen. Dtv.

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Wolfgang M. Schmitt

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