Beschreibung
Warum lassen selbst Menschen, die nicht an die Auferstehung glauben, ein Kreuz auf den Grabstein setzen? Martin Scott erzählt von einer Wanderung im Schwarzwald: An einem Felsen entdeckt er eine Gedenktafel für fünf jugendliche Zwangsarbeiter, die im April 1945 ermordet wurden – daneben fünf Kreuze. Das bringt Scott ins Nachdenken: Für Christen ist das Kreuz das Zeichen der Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Ohne diesen Glauben aber gibt man einem Verstorbenen ein Hinrichtungswerkzeug mit aufs Grab – so unlogisch wie die antike Spottkarikatur vom angebeteten Esel am Kreuz. Entdecke, warum sich am Kreuz die Geister scheiden – und warum gerade daran Gottes Liebe sichtbar wird.
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