Beschreibung
An diesem Freitag hat der Bundestag die sogenannte Frühstartrente beschlossen. Heißt: Der Staat schenkt Kindern bald Geld für die private Altersvorsorge. Das ist ein Baustein mit dem die Bundesregierung die Rente reformieren will. Denn es gibt immer mehr Rentner und immer weniger Beitragszahler. Und weil das so ist, fehlt Geld.
Im Sommer hat eine Kommission Vorschläge dafür vorgelegt, wie die Rente reformiert werden kann. Und die Bundesregierung hat angekündigt, diese umzusetzen. Aber über einige Vorschläge gibt es Streit, besonders um den Vorschlag der Rentenkommission, die sogenannte Rente mit 63 abzuschaffen. Nach dieser Regelung dürften diejenigen, die 45 Jahre gearbeitet und in die Rente eingezahlt haben, früher in den Ruhestand gehen. Und zwar ohne, dass ihre Rente schrumpft.
Warum die Koalition jetzt genau darüber streitet und warum dieses Frührentenmodell umstritten ist, darüber spricht in dieser Podcastfolge Roland Preuß aus dem SZ-Hauptstadtbüro.
Weitere Nachrichten: Frankreich und Deutschland wollen Verbrenner-Aus aufweichen; Zeltvergabe auf dem Oktoberfest war rechtskräftig.
Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zur neuen Folge des SZ-Podcasts „In aller Ruhe“. Darin spricht Moderatorin Carolin Emcke mit dem Soziologen Matthias Quent. Hier geht es zum Text über die Einigung von Merz und Macron zum Aufweichen des Verbrenner-Aus. Mehr zur Rente mit 63 – und warum sie umstritten ist, ist hier zu lesen. Das eigene Kind zum Millionär machen? Hier geht es zum Text über die Frühstartrente.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Pauline Claßen Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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