Beschreibung
Hubert Aiwanger hatte einen großen politischen Traum. Er wollte seine Partei, die Freien Wähler, aus Bayern in die Bundespolitik führen. Am Mittwoch hat seine Partei in Berlin ein Hauptstadtbüro eröffnet und Aiwanger wollte dort eine Rede halten. Aber daraus ist nichts geworden. Wegen gesundheitlicher Probleme ist er nicht zur Eröffnung gekommen und später tot in seinem Hotelzimmer gefunden worden.
Hubert Aiwanger hat die Politik, zumindest in Bayern, viele Jahre lang geprägt. Er war die Gallionsfigur seiner Freien Wähler, hat sie in den Landtag geführt und sogar in die Landesregierung. Sein plötzlicher Tod ist ein Schock für seine Partnerin, die beiden Kinder, für seine Partei und für die gesamte bayerische Landespolitik.
Warum genau Aiwanger gestorben ist, das wird noch untersucht. Am Donnerstagnachmittag hat die Staatsanwaltschaft in Berlin mitgeteilt, dass es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe.
Katja Auer aus dem Bayern-Ressort sagt in dieser Folge des SZ-Nachrichtenpodcasts “Auf den Punkt” über Aiwanger und seinen ganz besonderen Politikstil: “Das war sein Kunststück, dass er immer gegen das Establishment geschimpft hat, auch wenn er dem längst selbst angehörte.”
Weitere Nachrichten: Folgen der Midterms; Bombendrohungen gegen Flüge.
Zum Weiterlesen: Einen Nachruf von Katja Auer und anderen auf Hubert Aiwanger könnt ihr hier lesen.
Hier ist die Analyse zur Kritik von Vance an Trump.
Und hier gibt es Wissenswertes zu Quallen.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Ann-Kathrin Schneider
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER





