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Yakuza Kiwami PS4 Test

Yakuza Kiwami ist ein gelungener PS2 Port! Die Grafik wurde nicht einfach nur auf 1080p hoch skaliert sondern wurde komplett der PS4 angepasst. Aber kann der schöne Schein nun trügen? Zum Glück nicht. Nicht nur die Grafik wurde um einiges verbessert, auch die Sprachausgabe wurde neu aufgenommen und somit die komplette Hauptstory neu vertont. Es sieht also nicht nur gut aus, sondern hört sich auch gut an. Und das wars noch nicht: Die Story braucht ein bisschen Zeit um in Fahrt zu kommen. Die ersten 5 Stunden Spielzeit sind nur Vorgeplänkel, bevor es dann richtig losgeht. Aber wie sieht eigentlich der Alltag eines Yakuza Mitgliedes aus? Leute verprügeln, Schutzgeld einsammeln und dergleichen? Nein, sondern eher Nachtclubs besuchen und die Beziehungen zu den Hostessen verbessern, die Kindheit aufleben lassen, indem man mit kleinen Spielzeug-Autos Wettrennen bestreitet, Billard spielen, zwischendurch ein paar Halbstarken zeigen, wo`s langgeht und wem das alles nicht reicht, der macht einfach mit der Hauptstory weiter. Es gibt so vieles zu tun und hinter jeden Ecke könnte schon die nächste Nebenquest auf uns lauern, genau wie unser Rivale Majima der uns gerne eins über die Rübe ziehen möchte. Hier punktet das Spiel so richtig! Die ganzen Kämpfe machen richtig Laune, sie werden nicht langweilig (außer vielleicht die Bosskämpfe, die in die Länge gezogen werden). Wer also ein paar Gaunern mal zeigen möchte, wo der Hammer hängt, oder einfach nur mit einer netten Dame den Abend verbringen möchte, sollte einfach mal die 30€ in Yakuza Kiwami investieren. Verkehrt ist es nicht.

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    GameFeature Redaktion
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