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Project Cars 2 PS4 Test

Zu einer Zeit als es so gut wie keine Rennspiele auf der PS4 gab stürmte Project Cars die Bühne und zeigte auf, wie ein Rennspiel auf der neuen Konsole aussehen kann. Nun sind einige Jahre vergangen und wie es so üblich ist bei erfolgreichen Spielen ist ein Nachfolger gekommen. Wie schon beim Vorgänger liegt ein Hauptaugenmerk auf der Vielfalt der Rennklassen und Fahrzeuge. Vom Tourenwagen bis zum Indy Boliden ist so gut wie jeder fahrbare Untersatz mit 4 Rädern vertreten. Und auch diesmal ist die Fahrphysik, die Steuerung und die Vielzahl an variablen Möglichkeiten ein großer Pluspunkt. Ob Ovalrennen mit Go-Karts, oder Rundkursrennen mit „antiken“ F1 Boliden, alles ist möglich und variabel justierbar. Sogar das Mischen von Klassen ist möglich, und es tummeln sich bis zu 30 Fahrzeuge auf der Strecke. Das klingt alles zu gut um wahr zu sein, und tatsächlich gibt es auch Schwachpunkte. Es gibt wieder einmal keinen Splitscreen, und ebenfalls sucht man vergebens nach einem Tutorial. Man startet ganz einfach los. Leider ist der Karrieremodus nicht mehr als eine Aneinanderreihung von Rennen, und bietet nicht wirklich mehr Rennsportfeeling als die Einzelrennen. Die Gegner KI benimmt sich ab und zu auch sehr eigenartig. Die erste Kurve ohne Massenkarambolage zu überstehen ist schon ein Wunder an sich. Und auch vereinzelte Bugs trüben den Spaß. Insgesamt ist aber auch diesmal wieder ein toller Racer auf den Markt gekommen, der sich definitiv nicht vor anderen verstecken muss. Alleine oder im Multiplayer sind spannende Rennen garantiert. Rennsport- und Rennspiel-Fans dürfen sich Project Cars 2 nicht entgehen lassen.

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    GameFeature Redaktion
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