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Pillars of Eternity II - Deadfire PC Test

Klassisch gut Pillars of Eternity 2: Deadfire setzt diesmal voll und ganz auf Piraten und Seefahrt. Dabei verfolgen wir, oft per Schiff, den bösen Gott Eothas, welcher ein Stück unserer Seele geklaut hat. Das Oldschool-Rollenspiel weiß dabei wieder einmal mit spielerischer Freiheit vom Feinsten zu überzeugen. Mehr noch als in Teil 1 sind wir uns komplett selbst überlassen, und können auf tausend verschiedene Arten spielen, unsere Charaktere ausbauen und Quests lösen. Gut und Böse sind dabei alles andere als offensichtlich, vielmehr muss man einfach selber entscheiden, was die beste Lösung ist und mit den Konsequenzen leben. Die Story nimmt dabei oft Bezug auf Teil 1 und fühlt sich somit gleichzeitig als Fortsetzung und neues Spiel an. Besonders das Schiffsmanagement macht dabei viel Spaß, wir können das Schiff ausbauen oder neue Crewmitglieder anheuern und dann die Seekarte erkunden oder Schlachten austragen. Zudem gibt es diesmal auch Multiklassen, in denen wir zwei Klassen mischen können, was Vor- und Nachteile zugleich hat aber gerade Veteranen freuen dürfte. Unsere Begleiter interagieren jetzt mehr als in Teil 1 mit uns und untereinander und nehmen Bezug zum Geschehen und unseren Entscheidungen. Generell habe ich selten ein Spiel erlebt, in dem man eine solche Freiheit ausleben kann und in dem einfach alles was wir tun Einfluss hat. Ich liebe dieses Spiel und kann es jedem Rollenspielfan ans Herz legen.

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    GameFeature Redaktion
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