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Hidden Dragon Legend PS4 Test

„This mask… these corpses… so familiar“ – Nach diesem Satz wusste ich schon, auf was ich mich eingelassen hatte. Obwohl ich schon schlechte Spiele gespielt hatte mit grausamer Synchro, so war ich von der lieblosen und qualitativ minderwertigen Sprachausgabe echt erschlagen. Ein förmliches Cringe-Fest an merkwürdigen Dialogen und verwirrendem Writing. Leider konnte das auch der Soundtrack nicht wieder wettmachen, den ich stellenweise mit seinen fernöstlichen Klängen echt nicht schlecht fand. Man merkt dem Spiel an, dass wenig Zeit und Geld in die Produktion gesteckt wurde. Die Grafik wirkt wie von vor 10 Jahren und die Animationen hölzern. Das Kampfsystem wiederum ging leicht von der Hand, jedoch war das stupide Button-Gesmashe schnell dröge. Zumindest die Bossgegner waren herausfordernd und abwechslungsreich. Dennoch würde ich dieses Spiel nicht unbedingt nochmal spielen wollen. Die Story war so schlecht erzählt und die Charaktere so unbedeutsam, generisch und langweilig, dass ich keinen Ansatz einer Verbindung gespürt habe. Was mir aber gefallen hat, war zumindest der Hauch von Mystik und Mythologie des alten Chinas. Wer auf alte Low-Budget Martial Arts Filme steht und nichts gegen die oben genannten Punkte hat, kann sich gern mal versuchen. Hidden Dragon Legend bildet eher ein Schlusslicht der Spiele in diesem Jahr.

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    GameFeature Redaktion
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