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Ever Oasis 3DS Test

Wer denkt es handelt sich bei Ever Oasis um eine weitere Harvest Moon Kopie mit süßer Knuddel Optik, der hat sich gewaltig geschnitten. Die Oase unseres großen Bruders wird vom Chaos verschlungen und mit letzter Kraft kann uns unser Bruder retten. Wir landen irgendwo im Nirgendwo, sind aber nicht alleine. Am „Landeplatz“ begegnen wir dem Wassergeist Esna. Man tut sich mit der blauen Dame zusammen und gründet eine neue Oase. Damit es nicht ganz so einsam ist, machen wir uns sofort auf die Suche nach neuen Bewohnern, die Schutz vorm Chaos suchen. Bei Ever Oasis spielen die Ressourcen natürlich eine wichtige Rolle, allerdings hat man keinen großen Bauernhof, wo man das Feld pflügt oder Ähnliches. Wir haben einen kleinen Garten, wo wir Samen pflanzen können, also eine abgespeckte Version. Die restlichen Materialien bekommen wir bei Erkundungen oder als Loot von Gegner. Zurück in der Basis verteilt man dann eben diese, damit unsere Bewohner Waren an Reisende verkaufen können. Mit dem Erlös können wir wiederum Ausrüstung kaufen bei anderen Händlern, neue Shops bauen oder den Garten erweitern. Die Story ist leider ein bisschen schleppend, unvermeidlich bei diesem Genre ist auch das Farmen. Händler X braucht Krallen vom Monster Z was nur in dem Gebiet Y erscheint zu einer bestimmten Tageszeit. Später kann man dann andere Bewohner auf Expeditionen schicken, aber die sind dann auch einen ganzen Tag unterwegs. Das Kampfsystem wirkt anfangs recht simpel, so bleibt es auch. Aber umso mehr man voran schreitet, umso taktischer werden sie auch. Fernkampf, Magie, Schwert oder doch zum anderen Teammitglied wechseln, was andere Fähigkeiten kann? Alles hat seine Vor- und Nachteile- Wer also ein neues Spiel für den 3DS sucht, der kann beruhigt zugreifen! 30 Minuten kann man immer mal kurz zocken und wenn man nicht mehr will, klappt man den DS zu und es geht später weiter.

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    GameFeature Redaktion
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