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Black Mirror 2017 PC/PS4 Test

Black Mirror hab ich damals geliebt, umso mehr erfreute es mich, als THQ Nordic gesagt haben: Wir lassen das Ganze noch einmal aufleben. Ich will definitiv nicht sagen, ich bin vom Resultat enttäuscht, aber es gibt zahlreiche Probleme beim Spielen. Zunächst einmal vorweg: Black Mirror orientiert sich zwar an dem ersten Teil der damaligen Trilogie, es bedarf aber keines Hintergrundwissens. Dank der doch recht guten Präsentation kommt man schnell ins Spielgeschehen hinein und macht dann eine erstaunliche Entdeckung. Kaum klassische Point-&-Click-Adventure-Rätsel warten auf uns. Viel mehr erwarten uns viele Dialoge und Hintergrundinformationen um auf die Spur zu kommen. Dabei kommt es zu Gute, dass wir sehr guten Synchronsprechern lauschen dürfen und die optische Präsentation des 3D-Adventures durchaus gelungen ist. Warum dann die Charaktere hölzern wirken, ist mir schleierhaft. Auch die ständigen Ladesequenzen bringen einen wirklich zur Weißglut. Warum das Adventure unnötige Quicktime Events einsetzt, verstehe ich ebenfalls nicht. Trotz der spannenden Story, der recht ordentlichen Präsentation mangelt es mir aber an klassischen Aufgaben eines Adventures und so weiß man nie, was das Spiel eigentlich sein will. Schade, denn ein wenig mehr Entwicklungszeit hätte dem Spiel sicherlich gut getan, denn auch die Steuerung ist dank teilweise unübersichtlicher Kamera nicht immer gelungen.

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    GameFeature Redaktion
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