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AER - Memories of Old PS4 Test

Als ich Aer auf der Gamescom das erste Mal gespielt habe, war ich begeistert und fasziniert von der Möglichkeit des Fliegens und der interessanten Polygon-Grafik. Wer wollte sich nicht schon mal einfach in einen Vogel verwandeln und vor der Realität fliehen, während der Wind einen trägt. Dieses Gefühl ist es dann auch, das bei Aer den Reiz ausmacht. Durch die Hindernisse gleiten, versuchen eine Punktlandung zu machen, neue Orte entdecken und sich frei fühlen. Doch das ist schon das Begeisternste, was ich über das Spiel berichten kann. Was ich zu Beginn noch als spannende Geschichte wahrgenommen habe, entpuppte sich leider als träges Zusammenklamüsern vergangener Ereignisse. Die Geschichte wird in "Erinnerungen" erzählt, überliefert von Fragmenten menschlicher Überreste/Seelen und Schriften. Doch geht es wie so oft um den Untergang einer Zivilisation durch ein "böses Übel", was ich eher langweilig fand. Man hätte die Story mehr ausschmücken und teils auch mehr auf die Schicksalsschläge der Bevölkerung eingehen können. Stattdessen sind diese Überlieferungen eher starr und Emotionen werden dadurch nicht angeregt. Schade, denn es gibt bislang einige Spiele, die das wesentlich besser hinbekommen haben. Ansonsten gibt es auch wenig zu entdecken, abgesehen von ein paar Tempeln und Inseln, die jedoch meist nur schmucklos in der Gegend rumfliegen und sich nicht lohnen besucht zu werden. Generell gibt es wenig zu tun, denn auch die Rätsel, die man teils mithilfe einer Lampe löst, sind sehr einfach und wiederholen sich. Somit war ich am Ende doch etwas enttäuscht und hatte mir mehr von dem Spiel erhofft.

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    GameFeature Redaktion
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